Steinblog

3. Platz deutschlandweit - Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt

Dieses Thema war eines von vielen, mit denen sich Jan Schubert, Schüler der Q2 des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums, während des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen auseinandergesetzt hat. Es macht deutlich, wie Grenzen in der Welt überwunden werden können und wie man neue Kulturen entdecken kann, wenn man die Fähigkeit hat, die Sprache der anderen zu verstehen.

Als Schüler der Oberstufe nahm Jan Schubert am Wettbewerb SOLO Plus teil, bei dem man gleich mit zwei Fremdsprachen in den Wettbewerb startet. Jan schaffte es, bundesweit einen dritten Preis in diesem anspruchsvollen Wettbewerb zu belegen.

Nach einem Auslandshalbjahr in Québec, Kanada, war schnell klar, dass die erste Wettbewerbssprache auf jeden Fall Französisch sein sollte. In der ersten Sprache gab es in der Eingangsrunde die Aufgabe, ein Video zum Thema „Glück“ zu drehen. In der zweiten Wettbewerbssprache, die in Jans Fall Englisch war, musste in der Eingangsrunde ein Audiobeitrag zum Thema „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“ erstellt werden. „Da man zu diesen Themen so viel sagen kann, war es ganz schön schwierig, die Beiträge an die vorgegebene Zeit anzupassen“, meint Jan. Als im Dezember die Nachricht kam, dass Jan sich mit seinen Beiträgen für das Bundesfinale in Kiel qualifiziert hat, war die Freude auch bei seiner Englischlehrerin Frau Kutscher riesig: „Das ist schon etwas Besonderes, wenn man es unter die 55 Besten in ganz Deutschland schafft.“

Das Finale fand vom 14. – 17. März 2024 statt. Eigentlich hatten sich alle Finalisten darauf gefreut, nach Kiel zu reisen, um neben den sprachlichen Herausforderungen des Wettbewerbs viel Zeit für den gemeinsamen Austausch zu haben. Leider wurde das Finale aufgrund der angedrohten Wellenstreiks der Lokführergewerkschaft in den digitalen Raum verlegt. Nach der anfänglichen großen Enttäuschung konnte der Wettbewerb aber dank der guten Organisation der Veranstalter professionell durchgeführt werden und gemäß dem Motto „Nous ensemble, not alone – on s‘amusera, even from home“ wurden digitale Bekanntschaften geschlossen. An den Wettbewerbstagen standen Einzel- und Teamaufgaben auf dem Programm, bis am Sonntag die Sieger des Wettbewerbs in einer ebenfalls digitalen Preisverleihung gekürt wurden. Am Ende bleibt der Wunsch der Teilnehmenden, sich alle noch einmal persönlich kennenzulernen - sicherlich verständlich gerade für Jugendliche, die Fremdsprachen als Kommunikationsmittel lieben.

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