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NRW-Landesmeisterschaft Schach 2026

So viele Schachspieler/innen wie noch nie in NRW waren am 27. März zur Schul-Schach-Landesmeisterschaft in die Hammer Zentralhallen gereist, um die besten Teams des Landes zu küren. Bei diesem Event dabei zu sein, war für alle Anwesenden etwas Besonders, und unsere Teams schnitten richtig gut ab.
Mit einem vom Förderverein gesponserten Bus ging es früh morgens los mit 19 Schülern/innen der Klassen 5 bis Q1, Schach-AG-Leiter Frank Unkrig, Übermittagsbetreuer Lucas Lüggenhölscher und Frau Kutscher. Nach zwei Stunden Busfahrt erreichten die Schachspieler/innen die großen Hammer Zentralhallen und begannen mit jeweils sieben Spielen (Schweizer System). Es gab in der großen Halle spannende Partien an den Brettern zu beobachten. In den Pausen rauchten die Köpfe weiter. Es wurden Spiele rekapituliert und Strategien besprochen und verfeinert.
Die WK III mit Alexander Schwarz, Justus Fahmi, Erik Volosyak, Adeel Hamidi und Veith Dahler brachte es bei 50 Mannschaften auf den 7. Platz, also ins obere Fünftel. Das Team hat großartig gespielt und sogar Partien gegen Schach-Kaderschulen gewonnen. Einer der Turnier-Höhepunkte war das Spiel, das Justus an Brett 2 gegen einen Spieler mit einer weitaus höheren DWZ (= Deutsche Wertungszahl, ähnlich dem Handicap beim Golf, das die Spielstärke angibt) gewann (s. Foto).
Zum zweiten Mal trat unsere Schule bei den NRW-Meisterschaften mit reinen Mädchen-Teams an, als einzige Schule sogar mit zwei Teams. Lydia Henseler-Garcia,  Melike Balli, Roaa Allaham und Shaam Allaham kamen bei der Mädchen-Meisterschaft auf Platz 7 von 39 und hätten damit fast eine Einladung zur Deutschen Meisterschaft bekommen.
Auch Mädchen-Team 2 mit Marwa Hamidi, Begimai Maytikowa, Ghalya Alrabihi und Viktoria Sopova hat sich klasse geschlagen und wurden schließlich 31.  
Die WK IV mit Michael Rudenko, Razvan Rusu-Nectarie, Alexander Convet, Philipp Pastoors, Yasmin Freshta Ahmandi und Aike Kuijsten spielte sehr souverän und wurde schließlich 25. von 61.
Razvan und Melike, jeweils an Brett 2, fehlte jeweils nur ein Punkt für den Pokal für die meisten gewonnenen Spiele an seinem/ihrem Brett. Das war leider sehr knapp, aber spielerisch toll.
Nach ca. elf Stunden, mit Pizzaessen gesponsert vom Förderverein (Auch hier danke!), kam die Gruppe an dem erlebnisreichen Tag müde aber zufrieden zurück nach Kleve. Ein besonderer Dank geht an Herrn Unkrig für seinen unermüdlichen Einsatz für unsere Schachspieler/innen.
Wenn unsere Schach-Talente weiter so gut trainieren, könnte es nächstes Jahr vielleicht wieder für die Deutsche Meisterschaft reichen…

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